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Platzangebot

Vor gut einem Jahr habe ich einen Systemwechsel von tempus zu Filofax vollzogen. Seit dieser Zeit ist mir mein Begleiter mit den 6 Ringen wieder unentbehrlich geworden. Als Manko habe ich allerdings immer das begrenzte Platzangebot in den Filofax-Ringbüchern empfunden: Im der Filofax-Größe Personal vergleichbaren „Westentaschen“-Format kann der tempus-Anwender zwischen 6 verschiedenen Ringmechanikgrößen wählen. Läßt man die Slimline-Größe außer Betracht, bietet Filofax die Personal-Ringbücher nur mit 23 mm-Ringdurchmesser an.

Mein Traum war daher immer ein altes Filofax-Ringbuch mit 5/4-Zoll-Ringmechanik.

Mein Traum hat sich jetzt eher zufällig erfüllt. Ende letzten Jahres stieß ich bei Ebay auf einen „Cavendish“. An dem Ordner gefieln mir die 8 Kreditkartenfächer auf der vorderen Umschlagseite und die „Briefecke“ auf der hinteren. Irgendwie bin ich kein Fan dieser Netztaschen, die viele Filos zieren. Da der Cavendish auch noch mit zwei Stiftlaschen ausgestattet war, musste ich nicht lange überlegen.

Meine Überraschung war groß, als das Ringbuch schließlich bei mir eintraf. Von einer extra großen Ringmechanik hatte weder im Angebotstext etwas gestanden, noch war es auf den Fotos erkennbar. Nun habe ich sagenhafte 30 mm Platz und ein neues Lieblingsringbuch.

Die heutige Spielerunde war von mir ausdrücklich als Versuch deklariert. Auf den Tisch kam die Mutter aller Wissensspiele: Trivial Pursuit. Warum „Versuch“? Das Spiel ist schon einige Jahrzehnte alt, und so wäre es nicht verwunderlich, wenn die Fragen nicht mehr ganz so aktuell sind. Außerdem ist das Niveau der „Genius-Edition“ vielleicht dem Wissensstand meiner Söhne nicht ganz angemessen.

Da es sich bei den Fragen meist um Klassiker handelt, erwies sich die erste Befürchtung – mit wenigen Ausnahmen – als unbegründet. Trotzdem waren die Fragen zu schwer (nicht nur für die Jungs :-) ). So stieg mein Großer dann auch bald aus und wir mussten das Spiel zu zweit beenden. Frustrierend war es trotzdem nicht, da mein Sohn sehen konnte, dass auch sein Vater nicht allwissend ist.

Nach gut zwei Stunden hatten wir (endlich) einen Sieger.
Bezeichnenderweise war die „Master-Frage“ fast eine Scherzfrage:

Trotz alledem macht diese Art von Spielen Spass. Jedenfalls deutlich mehr, als fremden Leuten vor dem Fernseher beim Raten zuzusehen. Vielleicht ist die Familien-Edition ja mal einen Blick wert.

Gestern war Retro-Abend am Spieletisch. Nach gefühlten Jahrzehnten Scrabble-Abstinenz hatte ich mal wieder Lust auf eine Partie. Der Spass fing für mich schon an, als ich zu Beginn die Spielregel noch einmal kurz überflog. Unsere Ausgabe hat schon einige Jahre auf dem Buckel, und so enthält die Spielanleitung einige unfreiwillige Komik.

SCRABBLE ist ein Spiel von unendlicher Vielseitigkeit, ein Spiel, woran Sie jahrelang Ihre Freude haben werden. Über 20 Millionen Menschen in der freien Welt spielen SRABBLE zur Entspannung, geistigen Erholung und Belustigung.

Von Entspannung und geistiger Erholung konnte dann bei mir allerdings in den folgenden 90 Minuten nicht die Rede sein, denn nicht nur die Umlaute fanden zielsicher den Weg auf mein Bänkchen, sondern auch oft benötigte Buchstaben wie „X“ oder „Y“. So lag dann auch die versprochene Belustigung eher auf Seiten meiner Frau, besonders als die Endabrechnung eine Differenz von 100 Punkten zu ihren Gunsten auswies :-(

Auf Wikipedia gibt es übrigens einen interessanten Artikel zum Spiel.

LEGO-Bauprojekt Fähre

Vor langer Zeit kaufte ich mir das LEGO-Set 4997 und deponierte es auf unserem Dachboden. Dort wartete es geduldig auf die langen Winterabende, an denen es zusammengebaut werden sollte. Die Weihnachts- und Resturlaubstage schienen nun gradezu danach zu rufen, endlich wieder einmal ein LEGO-Projekt in Angriff zu nehmen.

Es wurde dann ein richtiges „Männerprojekt“ daraus, denn keiner meiner drei Jungs wollte tatenlos zuschauen.

Zunächst wurden die fast 1.300 (!) Teile grob vorsortiert:

Dann haben wir – quasi zum Aufwärmen – mit dem Wohnwagen-Gespann begonnen. Zunächst der Geländewagen mit der Dachbox:

Dann der Wohnwagen mit einer Doppelachse:

Es folgte die Basis des Schiffes. Besonders schön fand ich, dass auch die Unterseite nicht aus Formteilen besteht, sondern mit Einzelteilen gebaut  werden dürfte.

Die Konstruktion der Bug-Tore nötigte mir einmal mehr Respekt ab. Die Tore werden später so verbunden sein. dass sie sich mittels zweier Zahnrädchen simultan öffnen und dabei gleichzeitig die Rampe herunterlassen.

Die Heckrampe ist etwas simpler konstruiert und wird mittels Ketten wie eine Zugbrücke heruntergelassen.

Es folgt der obere Aufbau:

Besonders genial sind versteckt angebrachte Rädchen auf der Unterseite, die die Fähre auf dem Tisch oder glatten Boden „schwimmen“ lassen:

Die Kommandobrücke:

Antennen, Radar, Horn, sogar an die Scheinwerfer für die Fahrzeuge wurde gedacht:

Das fertige Prachtstück:

Hier ist der Zugbrücken-Mechanismus der Heckklappe schön zu erkennen:

Geplanter Rest! Dass sich mit (fast) denselben Steinen noch zwei weitere Modelle bauen lassen (ein Hooverkraft und ein Transportflugzeug) finde ich eine phantastische Konstrukteursleistung!

Wir werden uns nun ein paar Wochen an dem schönen Modell erfreuen, bevor wir uns an das Flugzeug heranmachen (oder doch an das Hooverkraft?).

Mir hat es wieder einmal gezeigt, was für ein phantastisches Spielzeug LEGO ist. Schade, dass die Kinder das heute offenbar kaum noch zu schätzen wissen.

Geschafft!


Mit der Lektüre von Hiob 41-42, Maleachi 3 und Offenbarung 22 habe ich es heute morgen geschafft, 2011 die Bibel einmal komplett durchzulesen. Nebenbei habe ich auch eines meiner „101″-Ziele erreicht, mit dem ich mir nur das Neue Testament vorgenommen hatte.

Ich muss gestehen, dass ich ein wenig stolz bin, denn es gab auch Tage, an denen mir die Lektüre nicht leicht fiel. Das lag zum Einen an den äußeren Umständen, wie Urlaub oder anderen Ablenkungen. Zum Anderen lag es manchmal am Inhalt – wer je die zweite Chronika gelesen hat, weiss, was ich meine :-)

Ich habe 2011 den Bibelleseplan der Bibelliga benutzt, den ich mir jeweils für ca. 14 Tage in meinen Filofax exzerpiert habe. Dieser Bibelleseplan sieht eine dreigleisige Lektüre vor: Aus jeweils drei biblischen Büchern werden immer ein oder mehrere Kapitel gelesen. Das bietet einerseits Abwechslung, andererseits erleichtert es nicht grade die Konzentration auf ein Buch.

Deshalb werde ich 2012 einen anderen Bibelleseplan ausprobieren. Da ich mir außerdem vorgenommen habe, täglich eine Andacht zu lesen, werde ich dem Leseplan meines Andachtsbuches folgen. Dieser ist eingleisig aufgebaut und wird mich (auch) 2012 einmal durch die Bibel führen.

Auf ein Neues!

Die ganze Woche über habe ich meinen Heißhunger auf einen richtig schönen Burger zügeln müssen. Dafür hatte ich mir für das Wochenende vorgenommen, den Big Rösti von McDonald’s nachzukochen (na ja, eher nachzubraten). Also habe ich beim Samstag-Morgen-Einkauf die entsprechenden Zutaten mitgebracht und heute mittag konnte es losgehen. Im Vordergrund die Rösti, dahinter Schinken-Käse-Brötchen, links die Zutaten für die Käsesauce, rechts die Brötchen für die Kinder. Hinten noch geduldig wartend 1000g Hackfleisch.

Nachdem der Ofen die Solltemperatur erreicht hatte, konnten die Rösti hinein.
Nebenbei habe ich die Käsesauce angerührt:

Anschließend kamen die Burger in die Pfanne:

Dann waren die Rösti soweit und die Brötchen konnten in den Ofen, um sie schön knusprig zu bekommen.
Schließlich noch den Bacon braten und dann alles schön in die Brötchen stapeln und mit der Käsesauce übergießen:

Im Brötchen versteckt sehen sie doch ganz harmlos aus, oder?

Geschmeckt haben sie köstlich :-)

Gestern war es wieder an der Zeit, uns mit dem Ziel „25 Brettspiele spielen“ zu beschäftigen. Als erstes kam Risiko – Das Duell auf den Tisch.
Risiko Duell
Diese Risiko-Ausgabe für zwei Spieler fusst auf dem aktuellen, missions-basierten Spielprinzip der Risiko DeLuxe Ausgabe. Abgesehen von den etwas fummeligen Spiel“figuren“ (die Armeen der Spieler werden durch Plastikpfeile symbolisiert) macht das Spiel einen Riesenspass. Die Spielanleitung ist in Form eines Logbuches aufgebaut, was der Übersicht zwar nicht grade dienlich ist, aber trotzdem eine originelle Idee darstellt. Zum Üben sind mehrere Szenarien vorgegeben (die man aber nicht spielen muss). Auf dem Spielplan liegen offen, für beide Mitspieler sichtbar, 8 Missionen aus. Wer als erster 3 dieser Missionen erfüllt hat und die eigene Hauptstadt kontrolliert, gewinnt das Spiel. Diese Aufteilung der Gesamtaufgabe auf Teilaufgaben, die zudem jeder sehen kann, ist von vielen Risiko-Spielern kritisiert worden. Ich finde diese Weiterentwicklung absolut klasse! Die Gesamtaufgabe wird überschaubar und die Erfüllung der Missionen bringt kurzfristige Erfolgserlebnisse. Mir hat das neue Spielprinzip so gut gefallen, dass ich mir direkt die „große“ Risiko-Ausgabe bestellt habe, als ich gesehen habe, dass sie bei einem großen Versender auf 20 Euro reduziert ist.

Als zweites haben wir an diesem Abend Monopoly gespielt. Allerdings nicht den Klassiker, sondern die U-Build-Version.


Monopoly habe ich schon als Kind gerne gespielt und wenn es bei mir in letzter Zeit nicht mehr so der Renner war, lag das daran, dass es einfach zu viele andere schöne Spiele gibt :-)
Der Gag an dieser Ausgabe ist die Variabilität des Spielplanes, der aus Einzelteilen zusammengesetzt wird. Mit dem Aufbau können Schwierigkeitsgrad und Spieldauer gesteuert werden. Wir wählten die kurze Variante. Dem Würfelpech geschuldet war ich schon relativ früh pleite und dürfte meinen Söhnen zusehen, wie sie mit den Millionen um sich warfen.

Als Absacker spielten Jonatan und ich noch eine Runde Stratego. Auch hier stehen sich zwei Armeen gegenüber. Spielziel ist die Eroberung der gegnerische Flagge. Die einzelnen Angehörigen der Armee haben unterschiedliche Ränge und sind dementsprechend verschieden stark. Außerdem kann jeder Spieler noch einige Bomben verstecken. Der Gegner sieht jeweils nur die Rückseite der gegnerischen Spielsteine und weiss dementsprechend nicht, wen oder was er vor sich hat. Um dem strategischen Aspekt des Spiels Genüge zu tun müsste man die Optionen der einzelnen Spielsteine im Aufbau seiner Anfangsstellung berücksichtigen. Ich fürchte, das haben wir gestern eher dem Zufall überlassen und so wurde die Partie dann etwas zum Glücksspiel. Aber immerhin habe ich so wenigstens noch ein Spiel gewonnen ;-)

Ein Tag in Bildern

Stille Zeit
Stille Zeit mit Kaffee
Hexenhaus
Hexenhaus am Morgen
Türschild
Büro
Filo und Kaffee
Jetzt kann’s losgehen
Mittagsrunde
Mittagsrunde
MAZ Druckerei
Druckerei der Märkischen Zeitung
Laufpark
Ausgleichssport
Schuhe

LEGO Weihnachtsmann
Zuhause: Mit dem Jüngsten Weihnachtsdekoration bauen
Pfeife
Feierabend

Remerciement à Hauke pour l’inspiration!

Nervensägen

Der Herbst ist bekanntermaßen die Zeit der fallenden Blätter. Und diese Blätter müssen irgendwie weg. In unserem häuslichen Garten kommt hierfür noch ein konventioneller Laubrechen zum Einsatz. Das ist natürlich kräftezehrend und daher unserer modernen Zeit nicht angemessen. Vor allem ist es viel zu leise und damit zu wenig aufmerksamkeitsheischend. Wie soll denn die Nachtbarschaft mitbekommen, dass hier gearbeitet wird?

Wie so eine unliebsame Arbeit viel besser erledigt werden kann, hat eine Gartenbaufirma heute bei uns im Büro demonstriert:

Laubbläser

Eine die tollste Erfindung des letzten Jahrhunderts war sicherlich der benzinbetriebene Laubbläser. Die 115 dB(A), die so ein Teil erreicht, entsprechen der Lautstärke eines Presslufthammers und sind problemlos auch durch geschlossene Fenster zu hören, wie wir uns heute überzeugen konnten. Aber dafür weiss dann jeder: Hier wird gearbeitet, und zwar richtig. Dass man mit dem Gerät doppelt so lange beschäftigt ist wie mit dem altertümlichen Laubrechen, stört nicht weiter. Die zusätzliche Arbeitszeit zahlt ja der Kunde.

Da fallen auch die paar Liter Treibstoff und die Abgase nicht weiter ins Gewicht – Hauptsache, man muss sich nicht anstrengen. 200 Mal so viel unverbrannte Kohlenwasserstoffe wie ein PKW mit geregeltem Katalysator stößt ein Laubbläser in die Luft. Dafür ist der Rasen hinterher auch blitzblank. Denn sämtliche Kleinlebewesen der Bodenschicht mussten bei dieser Gelegenheit auch gleich dran glauben.

Warum werden solche Umweltzerstörer eigentlich nicht verboten?

Brettspielklassiker

Eines meiner Ziele im Rahmen des „101 in 1001″-Projektes lautet 25 verschiedene Brettspiele zu spielen. Gestern haben wir mit Atlantis von LEGO angefangen, heute war der Klassiker Risiko dran. Erstaunlicherweise hat selbst mein 8-Jähriger das Spielprinzip schnell begriffen und stellte nach einer Proberunde einen Gegner dar, der genauso ernst zu nehmen war wie sein größerer Bruder. Wohlweislich habe ich – mit allgemeiner Zustimmung – die Karten entfernt, die die Vernichtung einer bestimmten Farbe als Aufgabe formulieren.
Die zweite Überraschung war, dass es keine Tränen gab, wenn Armeen aufgerieben wurden und Länder verloren gingen.
Risiko
Wir haben noch das Glück, eine klassische Version von Parker in der Ludothek zu haben. Die von Hasbro neu aufgelegte Version findet bei Kritikern nicht so viel Anklang. Ich kann mir dazu kein Urteil erlauben, da ich die neue Version noch nicht gespielt habe. Das kann sich aber schnell ändern, denn wir haben uns schon vorgenommen, meinen Neffen bei unserem nächsten Besuch herauszufordern. Der spielt nämlich auch leidenschaftlich gern Risiko – allerdings die neue Version.

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